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SG-Sport-Team Pritzl/Hepperle feiert Zielankunft in Trier
Nach drei extrem anspruchsvollen Rallyetagen mit knapp 400 selektiven Wertungsprüfungskilometern dürfen sich Fahrer Robert Pritzl und Copilotin Karina Hepperle über die Zielankunft vor mehreren tausend Zuschauern an der Porta Nigra in Trier freuen. Bereits am Montag reiste das Team der Bad Kötztinger Rallye-Schmiede SG-Sport nach Trier um die Besichtigung der Strecken und die Abnahme des Subaru Impreza zu absolvieren. Nur einen Steinwurf von den großen Stars wie Serienweltmeister Sebastien Loeb aus Frankreich oder dem finnischen Ex-Formel-1 Weltmeister Kimi Raikkönnen wurde der Serviceplatz für die folgenden Wertungstage errichtet. Die ersten Wertungsprüfungskilometer sorgten dann allerdings schon für lange Gesichter beim Team und den eigens angereisten Fans. Gleich zwei Reifenschäden auf nur einer Wertungsprüfung sorgten für einen herben Zeitverlust von über zehn Minuten und den Rückfall auf Gesamtrang 70. Ohne weiteres Reserverad musste Fahrer Robert Pritzl die noch verbleibenden Wertungsprüfungen bis zur nächsten Servicepause äußerst vorsichtig in Angriff nehmen um nicht durch einen weiteren Platten ganz auszuscheiden. Trotz des Handicaps konnte Pritzl noch beeindruckende zehn Gesamtplätze gut machen. Am zweiten Tag mit der unter Kennern gefürchteten Panzerplatte, einem amerikanischen Truppenübungsplatz nahe Baumholder, sollte die Aufholjagt beginnen. Durch den herben Zeitverlust am ersten Tag musste das Team dann allerdings hinter einem langsamen Teilnehmer auf die Strecke gehen. Auf den engen Strecken hatte Robert Pritzl den Vorausfahrenden meist schnell eingeholt und konnte diesen oft erst nach längerer Konvoifahrt überholen. Der aufgewirbelte Staub tat sein übriges. Nichts destotrotz tauchten Pritzl/Hepperle am Ende von Tag 2 schon wieder auf Rang 53 der Gesamtwertung, bereits hinter den ersten World Rally Cars auf. Mit nun besserer Startposition an Tag 3 wollte man nun endlich sein volles Potential vor der Weltelite aufzeigen. Ein weiterer Reifenschaden gleich zu Beginn mahnte zur Vorsicht in den verbleibenden Wertungsprüfungskilometern der Moselweinberge. Am Ende darf sich das Team über die Zielankunft und die Teilnahme an der Finalen Prüfung, dem „Circus Maximus“ an der Porta Nigra mit Gesamtrang 34 und Platz 6 der Gruppenwertung freuen.
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